Themen
„We develop solutions that answer the needs of our customers in urban areas.“

Das ist die Mission der Audi Denkwerkstatt. Sowohl „solutions“, als auch „customers“ ist dabei ein weit gefasster Begriff. Denn wir fokussieren uns auf Geschäftsmodelle für den urbanen Raum, mit denen wir neue Wege abseits des klassischen Automobilbaus und der klassischen Mobilitätskonzepte beschreiten können.
Unsere Teilnehmer arbeiten in crossfunktionalen Teams an einer unserer drei fokussierten Fragestellungen:

  • How might we enable a seemless experience for electric car users?
  • How might we enable users to make most out of their transit time?
  • How might we help users to reduce their stress level in the city?
How might we enable a seemless experience for electric car users?

Bei dieser Fragestellung suchen wir nach potenziellen Geschäftsmodellen, die die Umsetzung von Elektromobilität im urbanen Raum unterstützen können, indem sie die momentan noch bestehenden Kundenprobleme lösen. In der Vergangenheit haben unsere Teams viele Projekte zum Thema Ladeinfrastruktur bearbeitet. Daher geht es nun darum, die Services zu finden, die der Elektrokunde benötigt und der traditionelle Verbrennerkunde bisher nicht. Ziel ist es, dem Kunden eine nahtlose und angenehme Mobilität in seinem Elektroauto zu ermöglichen.

How might we enable users to make most out of their transit time?

Mobilität wird meistens auf „von A nach B kommen“ begrenzt – losfahren, sich bewegen, ankommen. Wie können wir aber die Zeit, die Menschen heute „unterwegs“ verbringen (in Bus, Bahn u.ä.) zum Erlebnis machen und dem Kunden einen Mehrwert bieten? Gerade in Großstädten und Ballungsräumen sind Menschen oft die meiste Zeit des Tages „auf dem Weg“ – zur Arbeit, nach Hause, zur Freizeitaktivität, oder auch zur Familie. Und wenn wir in die Zukunft blicken, stellt sich auch für uns die Frage: Was werden die Menschen im autonom fahrenden Auto machen, wie verbringen sie dann ihre Zeit? Wir versuchen, Ideen zu generieren und umzusetzen, die unsere Autos oder andere Formen der Mobilität mit Erlebnissen in Verbindung bringen. Dies muss nicht auf das autonom fahrende Auto beschränkt sein, nicht einmal auf das Auto. Das Bewusstsein für hochwertige – und vor allem sinnvolle – Freizeitgestaltung und -nutzung steigt ebenso wie der Wunsch nach nachhaltiger Mobilität. Ein Grund, die beiden Themen zu verbinden.

How might we help users to reduce their stress level in the city?

Mit dieser Fragestellung möchten wir zunächst untersuchen, welche urbanen, sozialen, ökologischen oder ökonomischen Faktoren (Verkehr/Stau, Lärm, Gestank, Bevölkerungsdichte, Armut, etc.) zu Stress bei Menschen in der Stadt (Fokus auf Berlin) führen. Ziel ist es, den größten Bedarf basierend auf dem größten negativ wahrgenommenen Einfluss zu finden und dazu dann ein passendes soft- oder hardwarebasiertes Geschäftsmodell zu entwickeln. Wir möchten so, auch über die Mobilität hinaus, einen Mehrwert für das Leben in der Stadt bieten, um Menschen darin zu unterstützen, sich in ihrem Umfeld wohlzufühlen.